Nachdem Andre Schubert in seinen ersten Spielen von der Vorarbeit von Lucien Favre profitiert hat, hat er mittlerweile seinen eigenen Plan in der Mannschaft gezeigt.

Zuerst spielte er im üblichen 4-4-2 das auch sein Vorgänger spielte. Mit einem 5-4-1 im Spiel gegen Bayern probierte erstmals etwas neues, damals mit Erfolg. Auch im Spiel darauf gegen Leverkusen nutzte er diese Formation, dort jedoch war diese nicht passend und führte zu einer 5:0 Pleite für die Fohlen.

Nach diesem Rückschlag stellte er erst einmal auf das altbewährte 4-4-2 um. Beim 4:0 Heimsieg gegen Stuttgart wagte er dann erneut ein Experiment in Form einer neuen Formation. Diesmal agierte er mit einer Dreierkette, die im darauffolgenden Spiel gegen Wolfsburg ähnlich bestehen blieb. Gegen Wolfsburg stellte er seine Mannschaft jedoch defensiver ein, so dass die Dreierkette größtenteils als Fünferkette fungierte.

Aus diesem geglückten Experiment entstand dann auch die Formation die Schubert in den letzten 3 Spielen auf den Platz stellte. Vor einer Dreierkette spielen 2 Sechser, davor 2 Außenspieler, einen Spieler im zentralen Mittelfeld mit 2 Stürmern. Auf der offensiveren zentralen Position konnte Schubert mit Thorgan Hazard den richtigen Spieler finden, so dass diese Formation umsetzbar war.

Anhand diesen Formationsveränderungen ist zu erkennen, dass Andre Schubert nicht unbedingt auf den Leistungen seines Vorgängers aufbauen möchte. Er hat die Spielweise so verändert, dass zwar einige Gegentore fielen, jedoch schießt die Borussia deutlich mehr Tore als unter anderen Trainern. Mittlerweile ist die Defensive der Borussia stabiler geworden und spielte zuletzt in allen Heimspielen zu null. Offensiv fallen besonders zuhause meistens 3 oder mehr Tore.