Vorberichte

Gegen Red Bull, aber auch gegen Gewalt!

Am Mittwoch trifft die Borussia erneut Auswärts auf einen Aufsteiger. Diesmal jedoch auf einen ganz besonderen. Statistiken o.ä. können wir nicht bieten. Dieses Duell gab es noch nie! Grund dafür? Leipzig spielt ihr erstes Jahr in Liga 1.
Zu Saisonbeginn konnten sie mit starken Leistungen glänzen. Borussia Dortmund wurde geschlagen, der HSV wurde im eigenen Stadion mit 0:4 deklassiert. Gegen die TSG aus Hoffenheim gab es ein unentschieden. 7 Punkte aus 3 Spielen. Dies gelang in der Bundesliga in dieser Saison nur 3 Vereinen.

Bereits von vielen Vereinen gab es Kontra und teils auch Boykotte gegen RB.
Doch warum ist das so und was sollten wir als Borussen tun?

Rb Leipzig, gegründet am 19.05.2009 – da war die Borussia bereits 108 Jahre jung.  Anfang 2014 besaß der Verein 8 Mitglieder, mittlerweile sind es etwa 750 (die Borussia besitzt mehr als 75.000 Mitglieder). Von Tradition keine Spur. Grund für diesen kuriosen Aufstieg ist die Firma Red Bull. Nachdem sie den ehemaligen SSV Markranstädt 2009 übernahm pumpten die Funktionäre unzählige Millionen in den Verein. Im letzten Jahr gab der Verein mehr Geld für Spieler aus, als die gesamte 2. Liga zusammen. Dies führte dann am Ende auch zum 2. Platz in Liga 2! Auch in diesem Jahr wurden bereits 50 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Für einen normalen Aufsteiger unmöglich.

Wegen diesen Gründen, die klar zeigen, dass RB nur zum Werbezweck existiert, gibt es wenige, die die „roten Bullen“ unterstützen. Auch Gewalt ist in den letzten Wochen und Monaten keine Seltenheit gewesen. So flog beim Pokalspiel in Dresden ein abgetrennter Bullenkopf aufs Spielfeld, außerdem wurde der Ur-Lauterer Willi Orban bei seiner Rückkehr zum Betzenberg aufs übelste beschimpft.

Für viele Fußballfans sicherlich verständlich. Was soll ein Fan sonst über einen Spieler denken, der seit seinem 5. Lebensjahr für den Verein spielt und plötzlich, des Geldes wegen, den Verein verlässt? Erfolg dieser Aktion? Besagter Willi Orban wollte es den Fans beweisen und flog durch überhartes Einsteigen vom Platz.

Um nun auch auf die Borussia zurück zu kommen, muss man sich auf das kommende Spiel gegen den Aufsteiger beziehen.  1:49 heißt es wenn man sich auf die Bundesligasaisons bezieht, 0:147, wenn man von internationalen Spielen redet. Tradition gegen Kommerz. Und genau das ist der entscheidende Punkt, der Vorteil gegenüber dem Kommerz Produkt. FANS!
Und genau damit bewirkt man viel mehr als mit „bösartigen“ Aktionen, die im Nachhinein sogar dem Verein schaden.

Liebe Borussen und Borussinnen. Jeder Leipziger wird davon träumen einmal eine Stimmung zu haben, wie sie bei uns im Borussia Park zu finden ist. Das macht den Fußball aus, das unterscheidet diese Vereine am meisten. Also bitte spart euch Aktionen, die dem Verein schaden. Am sinnvollsten ist es, in Leipzig zu zeigen, wie man seine Stadt und den Verein würdig vertritt. Fahrt nach Leipzig und singt wie ihr noch nie gesungen habt. Macht aus dem Auswärtsspiel ein Heimspiel. So können wir viel mehr bewirken!

  1. Anonymous

    Genau so sollte es sein

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