Nach dem Spiel ging die Action dann auf der Postbankbühne, hinter der Nordkurve, weiter.

Während ich mich auf den Weg zur Bühne gemacht hatte, baute die Coverband gerade alles auf, um dann den Abend mit dem Lied „Titanium“, im Original von David Guetta feat. Sia, zu präsentieren.

Auch eine Version des bekannten Fußballhits „You’ll never walk alone“ durfte natürlich nicht fehlen. Diese wurde dann von den Fans lautstark mit gesungen.

Als zweiter Showact rockte dann BO mit dem Drummer Thomas „Tower“ Weinmann die Bühne. Songs wie die abgeänderte Version „von Meisterschaft am Niederrhein“  (Champions League am Niederrhein) wurden zum besten gegeben.

Um ca. 18:15 übernahm Knippi dann kurz das Wort und kündete die Ankunft der Mannschaft an. Diese wurde von den Fans mit tosendem Applaus zur Kenntnis genommen.

Einzeln wurden die Spieler, das Betreuer-, sowie das Trainerteam auf die Bühne gerufen, einzig unser Spanier Alvaro war wegen seiner anhaltenden Rückenbeschwerden nicht anwesend, an dieser Stelle wünschen wir gute Genesungswünsche vom gesamten Fohlennews-Team.

Andre wurde erneut, wie schon zum Spiel von Happy-Birthday-Gesängen begleitet, als er die Bühne betrat.

Knippi schnappte sich dann unseren Rückkehrer Chris Kramer, der den Song von Marius Müller Westernhagen „Ich bin wieder hier“ zum Besten gab. In guter Tradition wurde von den Jungs auf der Bühne auch „Die 11 vom Niederrhein“ angestimmt und von den zahlreichen Fans, begleitet von BO, vollendet. Dieses Jahr in Form von unserem Torwarttrainer Uwe Kamps. Bevor die Mannschaft dann die Bühne verließ, wurden noch zahlreiche Postbankbälle in die Zuschauer gejagt. Uwe schoss, wollte eigentlich einen Ball mit dem Vollspann schießen, traf diesen nur seitlich und der Ball flog an den Fans vorbei. Er ist eben nicht mehr ganz in der Form, in der mal war.

Als die Mannschaft von der Bühne ging, tauchte auf der Bühne die kleine Tochter von „Tower“ auf, es war nunmal der Familientag.

Mit dem Song „Bayern“ von den Toten Hosen sorgten die Jungs von BO von lautstarken „zieht den Bayern die Lederhosen aus“-Rufen.

Knippi kam anschließend runter von der Bühne um Meinungen der Fans über die neue Saison zu hören.

Da ich in der ersten Reihe saß (mittendrin statt nur dabei) hatte ich schnell das Mikro unter der Nase. Mein lauter Ausruf, auf Knippi’s Frage wo wir landen werden „direkte Champions League Quali natürlich“ wurde unter lautem Jubel aufgenommen.

Schreibt doch mal eure Saisonwünsche in die Kommentare.

Die aus dem Karneval bekannte Band „der Rabaue“ war als nächstes dran. Mit diversen Party- und Karnevalhits sowie Rockmusik aus den 70ern ging das Showprogramm weiter.

Diese Zeit nutzte ich für eine kleine Pause, um mir eine Crêpe zu genehmigen.

So konnte ich einen Mann auf Krücken beim Tanzen beobachten und wurde von einem mir nicht bekannten Mann abgeklatscht. Das ist das Schöne an den Fanpartys – Borussia ist eben eine große Familie.

Als nächstes war dann wieder „Just is“ an der Reihe. Von einem der Songs die gespielt wurden, studierten wir gemeinsam mit Knippi den Refrain ein. Die Rede ist von der Premiere des Songs „und wenn wir in der Kurve stehen“ gesungen von Knippi mit Just is.

Der Sänger von der Band ging anschließend mitten zwischen die Fans und unterhielt sich eine Weile mit den dort stehenden Borussen-Supportern. Er fragte, ob wer Geburtstag habe, als sich jemand meldete, meinte der Sänger der Band „Herzlichen Glückwunsch, du hast dich gerade dafür qualifiziert Allen einen auszugeben“. Leider kam es nicht dazu.

Der Gitarrist der Band zeigte seine Rapperqualitäten und rappte „Hübsches Ding“ von Seed.

Ein weiteres Mal ging der Sänger zwischen die Fans und kam mit zwei weiblichen Fans wieder, die für einige Songs ihre Party- und Tanzqualitäten zeigten. Zu dem Song „Atemlos“ von Helene Fischer tanzte der Sänger der Band mit den beiden Damen jeweils einzeln.

Nach einigen weiteren Songs wie z. B. der Rockbalade von Metallica, „Nothing else matters“, „Westerland“ von den Ärzten und „Hollywood Hills“ von der finnischen Band

Sunrise Avenue, kam dann ein Mann mit einem kleinen Mädchen auf die  Bühne und sorgten für einen sehr bewegenden Moment, als das Mädchen vor allen Leuten Ihrer Mutter sagte „Ich liebe dich“, was der Mann, der besagte Frau vier Wochen erst kannte, erwiederte. Passend dazu spielte Just is „Simply the best“ von Tina Turner. Den Abschluss des Abends bildete dann das Lied „Purple Rain“ von Prince, welches Knippi in VFL, im Rhythmus zu Purple Rain, umwandelte.

Nach und nach wurde es leerer um den Borussia Park Einige Verbliebene setzen sich noch gemütlich in den neu angelgten Biergarten, um ein bisschen zu quatschen und mit Gleichgesinnten über Borussia zu philosphieren, bis man dann nach einem langen Tag erschöpft, aber glücklich, mit neuaufgefrischter Borussia-Euphorie und einem weiteren Grund, diesen Verein zu lieben, ins Bett fallen konnte.